🏆 Was war mein Highlight? #hurraderwoche

Mit einer Kundin, die gerade an ihren Website-Texten arbeitet, hatte ich mein erstes 1:1-Beratungsgespräch per Zoom. Statt eines „normalen“ Lektorats. Es war sehr ergiebig und hat sie weitergebracht.
Es ist mir sehr wichtig, meine Kundinnen und Kunden konstruktiv zu beraten und damit Hilfestellung bei der Textoptimierung zu leisten. Ich habe nach unserem Gespräch um Feedback gebeten und ein sehr schönes bekommen. Sie schrieb mir: „Es hilft mir gerade sehr, dass du so neutral und kritisch bist! Danke dafür!“
Mir hat das bewiesen, dass ich in der Art und Weise, WIE ich berate sehr oft richtig liege. Ich kann von knallhart bis ultra-feinfĂĽhlig alles abdecken und meistens ist es die richtige Mischung.

❤️ Wofür bin ich dankbar?

Für meinen kleinen Lektorinnen-Zirkel, den ich am Donnerstagabend getroffen habe. Es geht einfach nichts über richtige Treffen abseits von Zoom & Co. Wir haben gequatscht, gelacht, philosophiert und Pläne geschmiedet. Hoffentlich bald wieder!

🤔Was hat mich nachdenklich gemacht?

Der Umstand, dass ich als Soloselbstständige bei gewissen Anfragen an meine Grenzen komme und wie ich damit umgehen kann.
Letzten Montag bekam ich eine Anfrage, bei der großer Textumfang und Bearbeitungsaufwand auf sehr kurzen vorgegebenen Zeitrahmen traf. Also musste ich entscheiden: gleich Nein sagen? Oder eine Möglichkeit finden, wie es trotzdem gehen kann? Da es genau solche Aufträge sind, die ich langfristig gerne generieren möchte, telefonierte ich mit einer Kollegin, mit der ich sowieso über Zusammenarbeit sprechen wollte. Wir haben uns gemeinsam Gedanken gemacht, wie wir diesen Auftrag zusammen angehen könnten. Und ich habe letztlich ein Angebot abgegeben, das sich gut angefühlt hat. Vom Anfragesteller habe ich keine Rückmeldung mehr bekommen, was schade ist. Aber die Anfrage hat mir den Schubs zum Weiterdenken gegeben.

👩🎓 Was lerne ich gerade wieder?

Ich muss mir nichts verdienen, um es zu verdienen!
Der Freitag lief nicht rund, ich war blockiert, habe nicht geschafft, was ich mir vorgenommen hatte.
Abends war ich mit meinem Mann zum Essengehen verabredet. In ein schickes, teures Restaurant. Darauf hatte ich mich gefreut, das hatte ich mir als Motivation und Belohnung fĂĽr die Woche vorgestellt.

Aber dann: Tagesziel nicht erreicht, Tag verschludert. Trotzdem schick essen gehen? JA! Gerade dann! Die Denke, dass ich zuerst etwas geschafft haben muss, um mir etwas gönnen zu dürfen, war in letzter Zeit viel zu omnipräsent.
Wir waren im „the CORD“ auf dem EUREF-Campus. Der Abend war wunderbar. Zeit zum Reden, Genießen, Lachen. Zeit, die auf keinen Fall „verdient“ werden muss, auch wenn das „Außenrum“ etwas Besonderes war, das wir uns nicht immer leisten wollen.

Auf dem Beitragsbild siehst du unseren grandiosen Nachtisch, im Vordergrund das „Maskottchen“ des Restaurants: ein original „Cord“ aus dem Jahr 1937.


Ich bin Nadjenka. Du suchst eine Lektorin für dein Buch, deine Broschüre, einen Geschäftsbericht, Flyer oder einen anderen Text? Dann melde dich und lass uns reden.