Ich reflektiere gern. Oft. Und viel. Aber vielleicht zu selten schriftlich.
Nachdem mir in den letzten Monaten so oft #reflectandlearn-Beiträge bei LinkedIn in den Feed gespült worden sind, bin ich neugierig geworden. Und habe mir bei Maren Martschenko durchgelesen, wie das Ganze funktioniert. Und hey, here we are now. Heute starte ich. Vielleicht ist damit eine neue Gewohnheit für mich geboren.

👍 Wofür lobe ich mich?

Für ein Website-Lektorat, das ich für eine Coaching-Website übernommen und heute abgeschlossen habe. Teilweise war es ein wenig tricky, meine Kommentare hätten fast die Seiten gesprengt. Deshalb hat meine Kundin noch ein zusätzliches Dokument erhalten, in dem ich allgemeine Handlungsempfehlungen aufgelistet habe. Und ich kann nach getaner Arbeit freudig ins Wochenende hüpfen.

Außerdem habe ich mit meinem Mann (für unsere Verhältnisse sportlich früh 😉) den Geburtstag unseres Kurzen in zwei Wochen durchgeplant und schon (fast) alle erforderlichen Infos für den Kindergeburtstag eingeholt. Und die Einladungskarten mit Canva gestaltet^^ muss ja auch Spaß machen.

🏆 Was war mein Highlight? #hurraderwoche

Nach einer Probewoche und einer kurzen Verhandlungsphase lektoriere ich nun täglich Kommunikationstexte für einen Kunden. Langfristig.
Fantastischer Start ins neue Arbeitsjahr! 😊

🛑 Wo war ich blockiert

Bei dem ganzen Content-Kram! Ich finde LinkedIn heuer sehr anstrengend. Statt mich inspirieren und motivieren zu lassen, hat der tägliche Blick in meinen Feed Frust und Kreativitätsblockaden ausgelöst. Um das zu überwinden und wieder ins Schreiben zu kommen, probiere ich es jetzt mal mit diesem #reflectandlearn. 😉

🕺🏻Wer oder was hat mich inspiriert?

In Vorbereitung auf meine kommende Zusammenarbeit mit Katrin Nägele habe ich mein neues Arbeitsjahr am Dienstag direkt mit einem Fortbildungshappen des VFLL – Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren begonnen. Thema: Einfache Sprache (ESp) – mehr als »nur« verständliche Sprache. Referentin Angelika Pohl hat uns auf vergnügliche Art und Weise in die Einfache Sprache eingeführt. Ich habe inzwischen den Unterschied zwischen Einfacher und Leichter Sprache verstanden.
Wichtigster Merksatz aus diesen drei Stunden: Je wichtiger der Inhalt, desto einfacher sollte der Text sein.
Außerdem: Wiederholungen von Wörtern oder Satzstrukturen sind in der Einfachen Sprache angesagt! Das ist ein klarer Unterschied zum „klassischen“ Lektorat, in dem ich Wortwiederholungen normalerweise ausmerze, wenn sie kein Stilmittel sind.

📅 Worauf freue ich mich nächste Woche?

Auf ein weiteres Website-Projekt, das ich aber nicht im „üblichen“ Lektoratsprozess bearbeiten soll. Die Kundin wünscht sich stattdessen direktes Feedback und Beratung per Zoom. Darauf freue ich mich sehr, denn so können wir gemeinsam direkt in die Umsetzung gehen. Wird cool.

So, das war fürs erste Mal eigentlich gar nicht sooo schwer.

Hinweis: Unter dem Hashtag ReflectAndLearn veröffentlichen jede Woche hunderte Menschen ihren ganz persönlichen Wochenrückblick bei LinkedIn. Ins Leben gerufen wurde das Beitragsformat von Maren Martschenko, die dafür einen Fragenkatalog zur Verfügung stellt. Damit meine Beiträge nicht in den Weiten eines Social Networks verloren gehen, veröffentliche ich meine wöchentlichen Rückblicke nun auch hier im Blog.


Ich bin Nadjenka. Du suchst eine Lektorin für dein Buch, deine Broschüre, einen Geschäftsbericht, Flyer oder einen anderen Text? Dann melde dich und lass uns reden.